Passend zur heutigen Verlosung dieses Buches, geben wir euch einen kleinen Einblick in die Inhalte, die euch erwarten.

Broschiert: 301 Seiten
Verlag: kleintierverlag
ISBN: 978-3-944484-09-9
Preis: 24,80€

Der Schildkroeten Gaertner

Hier eine kurze Zusammenfassung der Kapitel mit einem kleinen Fazit.

I. Fressverhalten in der Natur: Im kurzen, ersten Kapitel befinden sich viele Fotos aus dem Habitat der Europäischen Landschildkröte und ihrer natürlichen Ernährung im Laufe des Jahres.

II. Verbreitete Futtermittel: Im zweiten Kapitel räumt Thorsten Geier erst einmal mit ungeeigneten aber leider verbreiteten Futtermitteln wie Brötchen, Katzenfutter, Obst, Salat, Pellets etc. auf. Im Folgenden nennt er artgerechtes Futter, wie z.B. diverse Blüten, Blätter, Sepia, Heu und Wildkräuter.

III. Futterversorgung: Hier erklärt der Autor zunächst den Unterschied zwischen der Fütterung durch den Halter und der Selbstversorgung der Schildkröten im Gehege. Für die erste Variante geht er auf geeignete und ungeeignete Sammelstellen für gutes Futter ein und erklärt, woran man diese erkennt. Danach erklärt er, wieso er die zweite Variante, bei der sich die Schildkröten ihr Futter selber suchen, bevorzugt und welche Vorteile sie mitbringt.

IV. Naturnahe Haltung: In diesem Kapitel geht es nur teilweise um Futterpflanzen und stattdessen mehr um die gesamte Haltung, sprich auch um das Gehege im Allgemeinen und die Überwinterung der Schildkröten. Leser, die die bisherigen Bücher, wie z.B. „Fester Panzer – weiches Herz“ von Thorsten Geier kennen, werden hier bekannte Illustrationen wieder erkennen.

V. Geeignete Futterpflanzen: Hier werden die auf dem Cover erwähnten 65 geeignete Pflanzen jeweils auf einer Doppelseite vorgestellt. Neben großen Fotos bekommt man hier Informationen über die zu erwartende Größe der Pflanze, die Futtermenge, ob eher Blatt oder Blüte von den Schildkröten gefressen werden, ob man besser fertige Pflanzen oder Samen kauft und die persönliche Einschätzung des Autors bzgl. der Eignung als Futterpflanze.

VI. Ungeeignete oder giftige Pflanzen: In diesem Kapitel werden 25 ungeeignete Pflanzen vorgestellt und als „ungeeignet“ oder gar „giftig“ markiert. Mit 25 Pflanzen, findet man hier deutlich mehr, als in den meisten anderen Büchern, die giftige Pflanzen thematisieren.

VII. Futteranbau im eigenen Garten: Hier findet man Empfehlungen und Anleitungen zu Utensilien/Werkzeugen, Erden, Keimung und Aussaat, Pikieren, Umtopfen, Auspflanzen, geeigneten Standorten, Gießen, Aufforsten, Krankheiten und Ungeziefer, Chemie, Gras, sogenannten Futterboxen, Winterschutz und Nachpflanzen.

VIII. Der Schildkröten-Gärtner in der Jahresübersicht: Wie der Name schon vermuten lässt, findet man hier eine Übersicht über das gesamte Jahr mit „Kalendereinträgen“. Im Anhang findet man noch einen leeren Kalender, den man selber ausfüllen kann.

IX. Bezugsquellen von Pflanzen und Samen: Hier wird man noch darauf aufmerkmsan gemacht, dass man z.B. auf das Verfallsdatum von Samen achten muss und frisch gekaufte Pflanzen, aufgrund des Düngers erst einmal nicht direkt zu den Schildkröten pflanzen darf.

X. Beispiele aus dem Zoofachgeschäft oder Zoo: Hier geht Thorsten Geier noch einmal auf die falsche Ernährung Europäischer Landschildkröten durch z.B. Obst und Salat ein, da diese leider immer noch in Zoofachgeschäften oder sogar bei Züchtern zusehen ist. Diese Ernährung sollte bei europäischen Arten keine Anwendung finden und daher nicht als Beispiel dienen.

XI. Irrtümer bei der Ernährung: Hier nutzt der Autor sechs Aussagen, wie man sie häufig in der Realität von Haltern zu hören bekommt. „Im Habitat wächst auch Obst…was der Schildkröte schmeckt, kann ihr nicht schaden“ heißt es z.B. in zwei der Aussagen, mit der Thorsten Geier dann auch direkt aufräumt.

XII. Futterumstellung: Je nachdem, mit welchem falschen Futter die betroffene Schildkröte bisher ernährt wurde, empfiehlt der Autor anhand von drei Beispielen eine radikale oder schrittweise Futterumstellung zu einer artgerechten, gesunden Ernährung. Das Buch hat ja bis hier hin ausreichend Hilfestellung gegeben, um diese umsetzen zu können.

XIII. Geschützte Pflanzenarten: Nicht alles was draußen wächst, darf auch gepflückt werden, denn nicht nur unsere Schildkröten sind geschützt. Es gibt auch einige Pflanzenarten die unter Naturschutz stehen. In diesem Kapitel gibt es eine kleine Liste, mit Pflanzen, die Schildkrötenhaltern häufig bekannt sind, jedoch unter Naturschutz stehen.

 

Fazit:

Auch wenn „Der Schildkröten-Gärtner“ ein wenig dicker, als die bisherigen Bücher aus der Schildkrötenreihe des Kleintierverlages ist, ist es trotzdem eine sehr angenehm zu lesende Lektüre. In zwei „Lese-Sessions“ hat man es locker durch. Flüssige Texte und anschauliche Bilder machen Lust dran zu bleiben.
Ähnliche Bücher, die sich mit dem Thema Schildkrötenfutterpflanzen beschäftigen, erklären häufig nur, woran man geeignete Pflanzen erkennt, damit man sie dann draußen finden und pflücken kann. „Der Schildkröten-Gärtner“ legt sein Hauptaugenmerk auf den Anbau dieser Pflanzen. So erspart man sich das Risiko falsche, gedüngte oder geschützte Pflanzen mitzunehmen.

Ich denke, dass man mit seinen Tips und Anleitungen mehr Vielfalt ins Gehege bringen kann und evtl. auch ohne grünen Daumen die ein oder andere Pflanze groß bekommt. Bei 65 Pflanzen ist sicher für jeden etwas dabei.

Buchvorstellung: Der Schildkröten-Gärtner

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