Neben der Tatsache, dass eine Schildkrötengehegeumrandung so gestaltet sein muss, dass die Schildkröten nicht rausklettern können, muss sie auch blickdicht sein. Es gibt zwei wesentliche Gründe, die dafür sprechen, die Gehegeumrandung eines Schildkrötengeheges blickdicht zu gestalten.

Zum einen tigern die Schildkröten den ganzen Tag an einem blickdurchlässigen Zaun auf und ab, weil sie da durch wollen. Man erspart ihnen viel Stress, wenn man statt eines Zauns Steine oder Bretter nutzt, an denen die Schildkröten nicht hochklettern können.

Zum anderen besteht eine Verletzungsgefahr wenn die Schildkröten ihre Köpfe durch den Zaun stecken können. Sie können schnell hängen bleiben. Noch gefährlicher ist es, wenn der Zaun zwei Gehege voneinander trennt. Es kann passieren, dass eine Schildkröte den Kopf durch den Zaun steckt und von der Schildkröte auf der anderen Seite gebissen wird. Wer meint, dass das nicht passiert oder nur halb so schlimm ist, kann sich das folgende Foto eines Vortrages von Dr. Renate Keil aus Peine anschauen. Dieser armen Schildkröte ist nämlich genau das passiert. Die andere Schildkröte hat ihr den unteren Hornschnabel abgerissen!
Dr. Renate Keil Schnabel

Erspart euren Schildkröten auf einfachem Wege viel Leid und nutzt keine Zäune o.ä. ausschließlich zur Umrandung der Gehege. Eure Lieblinge werden es euch durch ein stressfreies Verhalten danken 🙂

 

 

Quellen: Vortrag von Dr. Renate Keil (Norddeutsche Schildkrötentage in Peine)

FAQ: Wieso muss die Schildkrötengehegeumrandung blickdicht sein?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.