Paarhaltungen mit einem Männchen und einem Weibchen (1:1) sind dauerhaft keine gute Lösung.

Geschlechtsreife Männchen sind sehr penetrant und jagen ihre Weibchen unablässig. Dabei laufen sie ihnen hinterher und beißen ihnen in die Hinterbeine, damit sie endlich stehen bleiben und das Männchen sie besteigen kann. Für die weiblichen Schildkröten bedeutet dies Stress pur. Besser sind Gruppen mit mehr Weibchen als Männchen mit einem Verhätlnis von 2:1, besser 3:1. Will man mehr Männchen als Weibchen halten, muss man diese für den größten Teil des Jahres getrennt unterbringen und nur für die Paarung zusammen setzen. Ob Einzelhaltung gut für die Schildkröten ist, ist umstritten. Viele schwören auf Gruppenhaltung, da auch Schildkröten einsam sein können.

Ebenfalls muss man auf die Größen den einzelnen Tiere achten. Die Tiere sollten ungefähr gleichalt bzw gleichgroß sein.

 

Quellen:
Thorsten Geier (2008): Fester Panzer – weiches Herz, 2. überarbeitete Auflage. S. 52f. Biebertal: Kleintierverlag
Wolfgang Wegehaupt (2003): Die natürliche Haltung und Zucht der Griechischen Landschildkröten, 1. Auflage. S. 161. Tettnang: Wegehaupt  Verlag

Ist bei Landschildkröten eine Paarhaltung 1:1 möglich?

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