Heute fanden wir zum ersten Mal zwei Eier bei unseren Wasserschildkröten vor. Sie lagen in der Sandkuhle ihres Landteils. Wir nehmen jedoch an, dass sie von einem unserer Moschusmädchen stammen, die kein Männchen haben. Die Form und die Größe von 3cm passen genau. Zudem sind Gelegegrößen von 2-5 Eiern bei Moschusschildkröten gängig. Also sind sie leider unbefruchtet. Zudem sind sie ganz schön verbeult.

Schildkröteneier
Die braunen Punkte haben wir gemacht, bevor wir sie raus genommen haben, da wir erst sicher gehen wollten, dass sie wirklich von den Moschusschildkröten stammen. Schildkröteneier dürfen nämlich nicht mehr gedreht werden. Anders als bei Vogeleier sinkt der Dotter nach unten und die Schildkrötenbabys entwickeln sich oberhalb des Dotters. Dreht man die Eier, sterben die Babys ab.

Unser Moschusmädchen Peggy hatte schon einmal Eier im Bauch. Dies wurde festgestellt, als sie wegen einer Lungenentzündung beim Tierarzt war. Diese Eier hat sie jedoch scheinbar wieder resorbiert. Wir nehmen an, dass die neuen Eier von ihr stammen und sind zumindest beruhigt, dass sie keine Probleme bei der Eiablage zu haben scheint. Vor allem, weil das linke Ei einen spitzen Haken unten aufweist. Den Tieren geht es aber zum Glück gut, scheinbar hat diese Spitze zu keinerlei Verletzungen geführt.

Trotzdem haben wir mal unseren Inkubator ausgekramt und testweise eingeschaltet. Da wir immer noch hoffen, dass unsere Starrbrust Pelomedusen ein Pärchen sind und unsere Griechen sich auch schon einmal gepaart haben, wollen wir gut vorbereitet sein, falls bald befruchtete Eier auftauchen. Die richtigen Bedingungen zu schaffen will geübt sein.

 

Unser erstes Gelege

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