Tropische Landschildkrötenarten halten keine Winterstarre, sondern bleiben das ganze Jahr über mobil. Auch wenn das oft quälende Thema Winterstarre nun wegfällt, stellt sich nun die Frage, womit man die Schildkröten den ganzen Winter über füttert. Salat u.ä. den man auch im Winter im Supermarkt bekommt ist zwar einfach, aber wie wir wissen nicht das richtige Futter für unsere Panzertiere.

Neben verschiedenen Pflanzen, die man auch im Winter im Haus pflegen und dann verfüttern kann, hat man auch die Möglichkeit Futterpflanzen zu trocknen.
Da momentan der Hibiskus in voller Blüte steht und die Schildkröten es gar nicht schaffen alle Blüten zu fressen (glaubt uns, sie geben sich alle Mühe) bietet es sich hier an, einige Blüten für einen Teil des Winterfutters zu trocknen. Wie immer ist auch beim Winterfutter wichtig, dass die Ernährung abwechslungsreich ist.

Hibiskusblüten verblühen sehr schnell und fallen dann einfach ab. Diese zusammengerollten Blüten können aufgesammelt werden. Alternativ kann man die Blüten auch kurz vor dem „Abwurf“ pflücken.
Nun stellt sich die Frage, wie man sie am besten trocknet ohne dass sie faulen oder matschen.

Sie aufzufädeln stellte sich als keine optimale Lösung dar, da die Blüten zu nah aneinander hängen und an den Stellen sehr schlecht trocknen.Hibiskus Faden

 

Ein schwarzes Backblech hat sich hier als bessere Lösung herausgestellt. Unsere erste Ladung haben wir ganz einfach in der Sonne trocknen lassen. Das geht auch recht schnell, wenn sie genügend Abstand voneinander haben. Innerhalb von zwei Tagen waren sie wirklich richtig trocken. Leider passierte ein Unglück. Wir vergaßen das Blech auf dem Balkon und verließen das Haus. Ein starkes Gewitter hat die ganzen Blüten aufgewicht bis sie ganz glibberig waren. Sicherer ist es also sie ins Fenster zu legen. Die aufgeweichten Blüten sieht man auf dem folgenden Bild vor dem Blech, mit den frischen Blüten.

Hibiskus

Wie man sieht haben wir zu viele Blüten gepflückt, sodass sie nicht alle auf das Blech passten. Also versuchten wir sie im Backofen zu trocknen. Bei ca. 50° klappte dies auch ganz gut. Jedoch muss man hier höllisch aufpassen, dass sie außen nicht braun werden. Dann riechen sie auch etwas „knusprig“ und zerfallen zu Staub, sobald man sie berührt. Die Sonne bleibt also die bessere Wahl.

getrocknete Blüten

 

Nachtrag 25.08014: Am Ende haben wir einen halben Popcorneimer mit Hibiskusblüten und eine Schüssel mit kleinen Hibikus-, Weigeli- und Dahlienblüten.

Winterfutter: Hibiskusblüten trocknen
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