Zum absoluten Highlight aller Leckerlies für Schildkröten gehört der Hibiskus mit seinen Blüten und Blättern. In Deutschland ist die hawaiianische Nationalblume auch als Eibisch oder Roseneibisch bekannt.

Hibiskus

Der Hibiskus gehört zu den Malvengewächsen und tritt sowohl als Strauch als auch als Baum auf.
Die Farbpalette seiner Blüten erstreckt sich von weiß über rosa, pink, rot bis violett. Manche Arten sind mehrfarbig. So verlaufen weiße Blüten oft in ein intensives Rot im Inneren des Blütenkelchs. Zudem gibt es auch gefüllte Blüten. Diese werden jedoch schneller matschig.

Der Hibiskus setzt alle Nährstoffe die ihm geboten werden gut um, sodass ein nährtstoffreicher Boden auch nährstoffreiches Schildkrötenfutter bedeutet. Auch als Winterfutter ist er gut geeignet, da man die vielen Blüten, die keine Schildkröte alle fressen kann, als Wintervorrat trocknen kann. Jungtiere, die noch nicht so lange starren oder tropische Arten, die keinen Winterschlaf halten freuen sich über dieses Leckerlie sicherlich.

Pflege: Der Hibiskus ist als tropische Pflanze ein wahrer Sonnenanbeter und benötigt daher einen sonnigen Standort. Staunässe mag er nicht. Genauso wenig mag er Trockenheit. Bei dieser wirft er sämtliche Blüten schnell ab.
Oft wird der Hibiskus als nicht winterhart bezeichnet, jedoch blühen unsere Sträucher im Garten jedes Jahr.
Im Frühjahr sollte man ihn kräftig stutzen, da die Blüten an den neuen Trieben wachsen. Ohne Rückschnitt vergreist der Strauch und trägt immer weniger Blüten mit der Zeit. Als Zimmerpflanze kann man die Art Hibiscus rosa-sinensis halten.

Schildkröte Hibiskus

Aus Sicht der Schildkröte: Eins steht fest: Schildkröten lieben die Blätter und vor allem die Blüten wie verrückt. Entweder fressen sie die herabgefallenen Blüten, wenn der Strauch im Gehege steht oder man pflückt ihnen gelegentlich ein paar. Blüten die abgeworfen wurden sind geschlossen und manchmal recht matschig im Inneren.
Hier ist wieder darauf zu achten, dass man ihnen nicht zu viel gibt! Blüten sind generell sehr proteinreich. Zudem sollen die Schildkröten auch noch etwas anderes fressen, was sie evtl. nicht tun, wenn sie sich die Mägen mit ihrem Lieblingsfutter vollschlagen können.

Schildkröten Hibiskus

 

 

Quellen:
Thorsten Geier (2008): Fester Panzer – weiches Herz, 2. überarbeitete Auflage. S. 86. Biebertal: Kleintierverlag
Carolin Dennert (2008): Ernährung von Landschildkröten, 4. Auflage. S. 66. Münster: Natur und Tier – Verlag
Wolfgang Wegehaupt (2003): Die natürliche Haltung und Zucht der Griechischen Landschildkröten, 1. Auflage. S. 132. Tettnang: Wegehaupt  Verlag
http://www.hibiskus-pflege.de/

Schildkrötenpflanze – Hibiskus (Hibiscus)
Markiert in:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.