weigelie schildkroeteAuch die Weigelie ist eine mögliche Futterpflanze für Schildkröten.
Zeus machte uns während einem seiner Spaziergänge darauf aufmerksam, dass die Blüten der ungiftigen Weigelie köstlich sind, indem er die abgeworfenen Blüten genüsslich aufsammelte. Auch die Blätter können verfüttert werden. Der pflegeleichte Blütenstrauch beginnt im Mai an zu blühen. Die unglaubliche Blütenfülle lässt jeden Garten erstrahlen und sorgt für ein paar Leckerbissen, während der Hibiskus mit seinen Blüten noch auf sich warten lässt.  Die Blüten fallen nach einigen Tagen einfach ab. Auf dem Boden liegend werden sie dann für die Schildkröten zugänglich und gerne beseitigt. Das Ziergehölz ist nicht anspruchvoll und erträgt auch Stadtklima. Jedoch bevorzugt es nahrhaften, nicht zu trockenen Boden und viel Sonne. So können sich reichlich Blüten bilden. Viele Sorten werden bis zu drei Meter hoch und sind daher meistens nicht als Gehegepflanze geeignet. Jedoch gibt es auch wenige kleinbleibende Arten, die eine Höhe von nur 80cm erreichen und daher Platz im Schildkrötengehege finden.
Es gibt Farbvarianten in weiß, rosa bis rot und gelb. Durch einen mäßigen Stutzschnitt nach der Blüte, erfolgt im Spätsommer evtl. eine zweite, schwächere Nachblüte. Zudem „vergreist“ der Blütenstrauch dadurch nicht so schnell. Verholzte Äste können entfernt werden, um jungen Trieben Platz zu machen. Ist die Weigelie einmal vergreist, kann ein Radikalschnitt auf ca. 20cm Abhilfe verschaffen. So blüht sie jedoch erst im übernächsten Jahr wieder. Auch ein zu spät erfolgter Stutzschnitt kann dafür sorgen, dass die Weigelie ein Jahr lang nicht blüht.

Weigelie

 

 

 

Quellen:

Weigelie

Futterpflanze: Weigelie (Weigelia) – der Leckerbissen für Schildkröten im Frühling
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